DENKEN OHNE GELÄNDER

Hannah Arendt im Selbstversuch
Koproduktion pulk fiktion, FFT Düsseldorf, Theater an der Ruhr Mülheim & FWT | Ab 13 Jahren

Denken ohne Geländer

Fotos: Christian Herrmann
Verwendung von Archivfotos mit freundlicher Genehmigung von Fred Stein Archive und Wesleyan University Library Special Collection & Archives.
© Library of Congress via Getty Images

Lasst uns Denken nicht als alltägliche Gegebenheit begreifen, sondern als Wagnis. Wie denken wir selber? Welche Geländer geben uns dabei Sicherheit? Wohin führt es uns, wenn wir sie loslassen?

Auf den Spuren der Theoretikerin Hannah Arendt begibt sich die Performerin Hannah Biedermann mit Freuden auf den Holzweg. Dabei riskiert sie, Dinge nicht zu wissen und öffentlich zu denken. Im Zwiegespräch mit Bühnentechniker Peter Behle erforscht sie die Beziehung zwischen Denken und politischem Handeln und lädt das Publikum zum Dialog.

Der Theaterraum wird zum Denkraum, in dem Platz ist für Fragen nach Macht und Verantwortung, nach Identität und Pluralität. Es entsteht eine kollektive Suche danach, was es heißt, gemeinsam frei zu sein.

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und den Fonds Darstellende Künste

Mit Hannah Biedermann, Peter Behle | Inszenierung Eva von Schweinitz | Konzept pulk fiktion | Ausstattung Ria Papadopoulou | Sounddesign Nicolas Schneider | Video Norman Grotegut | Dramaturgie Lisa Zehetner | Produktion Esther Schneider | Koproduktion pulk fiktion mit FFT Düsseldorf, Theater an der Ruhr, Mülheim & Freies Werkstatt Theater

Premiere 11. September 2020, 19:00 Uhr

Kartenbuchung

Presse

"Die Spontanietät, mit der pulk fiktion den philosophischen Diskurs entzündet, verleiht dem Theatererlebnis eine Frische, die zeigt, warum wir dieses Medium so nötig brauchen." Kölnische Rundschau

"Mit „Denken ohne Geländer“ knüpft der skurril-inszenierende Theaterpulk an bisherige Produktionen an und lädt das Publikum zu einem Austausch über die Beziehung zwischen politischem Handeln und Denken ein. Das Künstler*innenkollektiv pulk fiktion streift mit der neuen Inszenierung über die Bühnen NRWs und bringt unsere Denkzentralen kräftig zum Qualmen. (...) Biedermann und Behle bringen viel Schwung in die schwer zu begreifenden Denkweisen Arendts. Die Gestaltung ist ebenfalls nicht am Zahn der Zeit vorbei (...) der Pulk hat sich viele interaktive und auflockernde Methoden einfallen lassen." Känguru online