LEBENSLIED

Von Ingrid Berzau, Sabine Falter und dem FWT-Altentheaterensemble | Uraufführung

Fotos: Dieter Oeckl

Wir werfen Anker aus, um uns zu beheimaten. Wir kehren in Orte der Kindheit zurück, suchen die Verbindung zum Erleben von früher. Wir brechen auf, wir brechen ab – freiwillig und unfreiwillig – um woanders zu ankern. Wir geben vor, überall und nirgendwo zuhause zu sein. Wir gehen uns selbst verloren und suchen Geborgenheit, nehmen die Heimat im Rucksack mit. Wir halten fest an Ritualen und Besitz, selbst wenn der Boden längst brüchig geworden ist. Im ständigen Spannungsfeld zwischen Festhalten und Lösen, Suchen und Finden beschäftigt sich das neue Stück des Altentheaters mit dem Thema, dem Ort und dem Gefühl Heimat. Dabei wird dem musikalischen Einsatz der menschlichen Stimme, speziell dem Lied als Erinnerungsschatz, ein besonderer Raum gegeben.

Mit dem FWT-Altentheaterensemble | Inszenierung und Bühnenbild Ingrid Berzau | Musikdramaturgie und Stimmcoaching Sabine Falter, www.sabinefalter.de | Bühnenmalerei Beate Philips | Lightdesign und Vorstellungstechnik Christoph Wedi

Das Theaterstück wird gefördert von der Otto und Edith Mühlschlegel Stiftung in der Robert Bosch Stiftung dank der Unterstützung und des Engagements des Fördervereins für das Altentheater des Freien Werkstatt Theaters e.V.. Dieser hat sich am 9. September 2016 gegründet, um die erfolgreiche Arbeit des FWT- Altentheaters kontinuierlich sowohl ideell als auch finanziell zu unterstützen. www.altentheater-foerderverein.de

Premiere 6. Mai 2017

Das Programmheft zum Stück HIER zum Download

Die nächsten Vorstellungstermine / Kartenbuchung

Presse

"Trotz der entbehrungsreichen Jahre, in denen die Zeitzeugen im Alter von 64 bis 94 Jahren mit Krieg, Verlust, Armut und scheinbar unerfüllbaren familiären wie gesellschaftlichen Erwartungenkonfrontiert waren, bricht in den Szenen immer wieder die pure Lebenslust der Protagonisten durch." Kölnische Rundschau

"Das Altentheater berührt und amüsiert mit anekdotischen Geschichten. (...) Es geht um Heimat, für eine ganze Reihe aus dem Ensemble auch um deren Verlust, um Orte der Kindheit, um Familiengeschichte - und das Lied als Erinnerungsschatz. (...) Sie erzählen (...) von ihren Erfahrungen, Erlebnissen, Erinnerungen." Kölner Stadt-Anzeiger

"In sinnlichen und humoresken Szenarien gewähren die Darsteller des Altenensembles Einblicke in ihre persönlichen Biographien." Kölner Wochenspiegel

"Es zeigt sich auch hier die Vielfalt der Persönlichkeiten und der reiche Erfahrungsschatz. Weder Rollator noch Alter hindern am Auftritt auf der Bühne. Schon gar nicht – so ein Vorurteil – am Singen. Und wenn dann wie hier noch komödiantisches Talent, ein bisschen Selbstironie und viel Ehrlichkeit dazukommen auch über das, was nicht wie erträumt verlief, gibt das wunderbare 90 Minuten Theatervergnügen." report-k.de

"In den Szenen (...) kommen Wut, Trauer, Schmerz, Sehnsucht, Hoffnung und Liebe zum Ausdruck. Geschichten von Eltern, Großeltern, Gerüchen und Gerichten der Heimat berühren. Häufiger Zwischenapplaus zeigt, dass die Zuschauer sich im Geschilderten wiederfinden. (...) Bei vielen Liedern sang das Publikum mit – Zeichen des Wiedererkennens und der Identifikation." choices

"Sie sprühen vor Lebendigkeit, agieren mit einer ansteckenden Spielfreude und spannen einen weiten Rahmen um die Themen 'Lieder, die sich durch ein Leben ziehen' und 'Verortung von Heimat'. (...) Die Ensemble-Mitglieder lassen die Zuschauer an ihren ganz persönlichen Erlebnissen teilhaben, unter denen sich manche finden, die einen Wiedererkennungswert und Aha-Effekt auslösen. Seien es die Lieder, darunter bekannte, die zum Mitsingen einladen oder zum Nachdenken darüber, was Heimat ausmacht. Wo und wie man sich heimisch und geborgen fühlt - und was der Verlust von Heimat bedeutet. (...) Eine unterhaltsame, höchst sinnliche Inszenierung, die durchzogen ist von Liedern, die jeder kennt und gerne mitsingt. Die Anteil nehmen lässt an fremden Schicksalen, exemplarisch stehend für eine ganze Generation. Die Erinnerungen weckt an eigene Erlebnisse, denn das ist das - eigentlich gar nicht mal so – Erstaunliche: Geschichten wiederholen sich zigtausendfach. Was die Einmaligkeit jeder Geschichte nicht schmälert. Und das Vergnügen, das man an ihr haben kann, auch nicht." meinesuedstadt.de