Im Überblick: Neuproduktionen der Spielzeit 2019/20


VERSCHWINDENDE ORTE oder WAS UNS RETTEN KANN
Koproduktion Eva-Maria Baumeister & FWT

Der Abriss von 21 Orten im Zuge des rheinischen Braunkohletagebaus bringt für die Betroffenen einen radikalen Verlust der Heimat mit sich. „Verschwindende Orte“ fragt nach der Verhältnismäßigkeit der brachialen und hybriden Macht des Tagebaus, dem die Entmündigung und vermeintliche Machtlosigkeit der Umsiedler*innen gegenüber steht.

NULL KOMMA IRGENDWAS (DSE)
Nach dem Roman von Lavinia Braniște
In ganz Rumänien ist Null die Vorwahl der Telefonzentrale, die Cristina zu bewachen hat. In „Null Komma Irgendwas“ geht es um die kleinen Siege über die Zwänge des modernen, turbokapitalistischen Alltagslebens – zwischen der Ungewissheit des Jobs, dem Frust einer Wochenendliebe und den exzessiven Clubnächten nach Feierabend.

MUSIKALISCHE Stadtgeschichten X
Mit Günter Schwanenberg
Das brandneue Programm: Zum zehnten Mal nimmt der Liedermacher, Stadtführer und Buchautor Günter Schwanenberg sein Publikum auf eine Reise in die kölsche Vergangenheit mit.

REVOLT. SHE SAID. REVOLT AGAIN
Von Alice Birch
Alice Birchs Stück "Revolt. She Said. Revolt Again" ist ein feministisches Manifest in vier Akten. Eine Reise durch den Alltag von Frauen, die daran erinnert, wie tief unsere Sprache, unsere Sitten, all unsere grundlegenden Vorstellungen von Arbeit und Privatleben vom Erbe der Gewalt durchdrungen sind.

SUBBOTNIK: DIE ANTIKEN-TRILOGIE
GÖTTER. HELDEN. STÄDTE
Ende 2018 haben subbotnik ihre Antiken-Trilogie abgeschlossen. Bisher waren die Abende „GÖTTER – WIE DIE WELT ENTSTAND“, „HELDEN – DAS GOLDENE VLIES“ und „STÄDTE – KAMPF um Troja“ nur einzeln zu sehen. Mit einem einmaligen Event kommt die Trilogie nun als Ganze auf die Bühne, alle drei Teile werden an einem einzigen Tag zu sehen sein. Nur am 11. und 12. Januar 2020 im FWT

DER KAUFMANN VON KOSMOPOLIS
Frei nach Shakespeare
Geld macht nicht glücklich, sondern melancholisch.Der schwermütige Antonio, die Hauptfigur des „Kaufmann von Venedig“, ist die Blaupause für die jungen, mit Milliarden jonglierenden Börsenplayer unserer Zeit. Geld, das ahnt Shakespeares Held, ist das Versprechen auf eine Zukunft, die niemals eintritt. Im Kreislauf des Geldes ist der Tod nicht Verlust, sondern Gewinn – eine faszinierende Erfahrung jenseits des Menschlichen.

HIERONYMUS - ÜBER DAS, WAS ANFÄNGT, WENN ES MIT UNS AUFHÖRT (UA)
Koproduktion pulk fiktion, FWT & FFT Düsseldorf und LOT Braunschweig

Eine Erkundung von Jenseitsvorstellungen, die in den Bilderwelten von Hieronymus Bosch ihren Ausdruck finden. Das Stück zeigt die Freiheiten und Möglichkeiten, die in der Leerstelle des Unwissens liegen.